Wissenswertes über Windhunde - diese sanften, anmutigen Wesen, die aber auch sehr wild aufdrehen können!

 

Brauchen Windhunde wirklich einen Mantel gegen die Kälte?

Windhunde haben kürzeres und dünneres Fell als viele andere Rassen und kaum Fett. Das ist grossartig für das Rennen, andererseits macht sie das empfindlicher gegenüber den Temperaturen.

 

Um die lebenswichtigen Organe auf einer konstanten Temperatur zu halten, muss ihr Körper im Winter härter arbeiten. Dies hat auch Auswirkungen auf ihre Ernährung, ihre Bewegung und die Gefahr von Verletzungen.

 

Sie sind vielleicht nicht so kälteempfindlich, wie manche glauben, aber sie sollten sich dieses Problems bewusst sein, da sie nicht in der Lage sein werden, Ihnen zu sagen, wenn sie sich unwohl fühlen.

 

Wenn ein gesunder erwachsener Windhund die Möglichkeit hat, sich warm zu halten, während er frei läuft und mit anderen Hunden spielt, braucht er keine Kleidung, selbst bei Temperaturen um 0°C.

 

Unser Galgo Jamiro braucht nicht so schnell einen Mantel, geniesst es aber doch sichtlich, wenn er schön warm hat.

Unsere kleine, feine Karma hingegen schlottert sehr schnell mit ihren Zähnen, dass es einem durch’s Mark geht. Sie schläft auch super gerne zugedeckt oder dann eben mit einem bequemen Pyjama.

Wenn du also deinen Windhund auf gemütliche Spaziergänge an der Leine mitnimmst oder gar durch die Stadt schlenderst - je nach Aussentemperatur kann hier ein wärmender Mantel sinnvoll sein und dafür sorgen, dass dein Liebling nicht frieren muss.

 

Dasselbe gilt übrigens auch, wenn Windhunde im Winter lange im Auto warten müssen - hier kühlt der Innenraum sehr schnell aus. Ein "gut angezogener" Windhund wartet sicher lieber auf deine Rückkehr.

Wie können Windhunde so schnell laufen?

Der Laufstil und die Gangart der Windhunde ermöglichen es ihm, so schnell zu laufen.

Genau wie Geparden laufen Windhunde in einem rotierenden Galoppstil. Bei dieser Gangart folgt jedes Hinterbein dem Vorderbein und alle vier Pfoten verlassen den Boden. Bei jedem Schritt zieht sich der Körper des Hundes zusammen und streckt sich, ähnlich wie eine Feder.

Beide Tiere verwenden auch eine zweistufige Gangart. In der einen Phase sind ihre Körper und Beine parallel zum Boden gestreckt, in der anderen Phase sind ihre Körper zusammengedrückt, wobei sich Vorder- und Hinterbeine unter dem Tier überlappen. In dieser Phase stossen die Beine auf den Boden, um sich mit Geschwindigkeit vorwärts zu bewegen.

Die Beine des Greyhounds verlassen den Boden also zwei Mal: Einmal mit allen Beinen gestreckt und einmal mit unter dem Körper gekreuzten Beinen.

Diese Seite ist noch in Bearbeitung. Hier folgen bald weitere Infos. 

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